Dienstag, 11.10.2011
Man sieht sich, man versteht sich (wenn man sich sieht) und gut ist. Nicht mehr und nicht weniger. Sowas gibt es und das ist dann auch für diesen Fall ganz okay so. Man muss ja nicht immer mehr gemeinsam haben wollen als man eh durch gemeinsame Interessen hat. Nicht immer.
Manchmal wäre das zwar schön. Aber dann muss es sich ergeben. Das kann man nicht erzwingen. Die Chemie und die Situation muss passen. Wenn nicht, dann bleibt es beim gut kennen und sich gut verstehen.
Ab und zu braucht man allerdings einen richtig guten Freund. Dabei ist es egal, ob dieser männlich oder weiblich ist. Bei echten Freunden ist sowas nahezu unwichtig. Solche wahren Freunde machen Dir auch keine Vorwürfe (oder zumindest keine großen), wenn Du mal ein paar Tage/Wochen/Monate keine oder nur wenig Zeit hast. Richtige Freunde rechnen nicht auf. Zumindest nicht auf Heller und Pfennig. Die echten Freunde sagen Dir aber auch unpopuläre Dinge. Sie reden Dir nicht immer nur nach dem Mund oder über das Wetter. Die rücken Dir auch mal den Kopf gerade. Das übrigens besonders gerne.
Die echte Freundschaft kann man nicht erzwingen. Die ergibt sich auch nicht einfach so. Die verdient man sich. Die muss man sich verdienen. Die kostet. Viele Gefühle. Viele Gedanken. Dafür können Freunde ab und zu spüren, daß sie dringend gebraucht werden.
Echte Freunde sind toll... vielleicht weil sie so selten sind!
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Samstag, 06.08.2011
Ein für mich traditionelles Event wirft seine langen Schatten voraus.
Oft miterlebt. Manchmal geärgert. Häufig stolz gewesen. Sehr oft gefreut. Viele schöne Erinnerungen.
Es ist aber anders geworden über die Jahre. Mechanischer, technischer, irgendwie neutraler.
Der faszinierende Geist der Anfangsjahre scheint entschwunden zu sein.
Ist er das wirklich oder denke ich das nur? Und wohin ist er denn?
Und wenn ich das denke, weshalb denke ich das?
Falls es aber wirklich so ist, merken das die Anderen auch?
Warum mache ich das dann noch immer mit? Wegen der vielen Jahre?
Das wäre dann ja schon fast irgendwie Rekursion...
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Donnerstag, 10.02.2011
tja, da saß ich damals also auf den Stufen zum Intersport-Geschäft... nachts... um 2:30 Uhr... hörte aus einem PDA romantische Musik und aß dazu frische originale Pariser Croissants...
Ein schöner Abend war das... damals... ich hatte mich sehr toll gefühlt... supertoll sogar... wir waren lecker essen gewesen. Die Bedienung war zwar irgendwie zickig, aber mir war das egal. Ihr wohl auch.
Und dann sind wir, damit es auch schön lange dauerte, zu Fuß zig Kilometer zum Auto gelaufen. Nur um dort dann die Musik und die Croissants zu genießen... an die Worte erinnere ich mich leider kaum noch. Dafür aber an das Gefühl... alle Gefühle...
Ob sie sich auch noch erinnert?
... Song instead of a kiss...
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Montag, 03.01.2011
Ich hatte große Pläne. Zwischen den Tagen (was für ein scheiß Begriff) und am Wochenende. Hatte viel vor. Es sollte sich lohnen. Man sollte mal wieder was sehen können:
Rasieren, Fingernägel schneiden & formen, Nagelbett ölen, Haare schneiden, Augenbrauen zupfen, Wimpern stutzen, Gesichtspeeling, Gurkenmaske, Hornhaut entfernen, Nasenhaare lasern, Intimwaxing und noch ein bißchen rumbleichen... was der metrosexuelle, aufgeschlossene und mittelalte Mann von Welt heutzutage regelmäßig sich selbst macht.
... ach, was soll der Geiz...
Mache ich in 2011 eben wieder den Yeti... stehen die echten Frauen doch eh viel mehr drauf!
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Freitag, 19.11.2010
Anscheinend will der "moderne" Web2.xy-Mensch täglich von den neuesten Errungenschaften, dem größten Politik-Skandal oder dem tollsten Gadget lesen. Zumindest kommt es mir immer mehr so vor. Die Menschheit will immer schlauer werden oder sein und dennoch ist dieses Höher-Schneller-Weiter nicht aus den bornierten Köpfen raus zu bekommen. Der neueste Prozessor, das neueste Social-Ding, die coolste Methode, mit seinem Blog Geld zu machen. Sowas will gelesen werden.
Will es das wirklich?
Ist das tief im Herzen eines echten Bloggers wirklich relevant?
Ich gebe zu, daß ich mein Blog in der letzten Zeit immer mehr alleine gelassen habe. Ab und zu, wenn ich mich dazu angeregt fühlte (meist bei großem Ärger und Frust), schrieb ich einen Artikel. Dieser kam immer von mir. Mein Beitrag.
Aber die Frage die sich mir nun stellt, ist doch: will ich mein erfahrenes Weblog ernsthaft dazu "mißbrauchen", meinen Frust (und sehr häufig leider nur diesen) abzuladen und einen Ort der schlechten Laune hinterlassen?
Eine Gelddruckmaschine wollte ich mit und aus meinem lieben Pepilog niemals machen. Das ist eh klar. Aber will ich es, um es mit den Worten einer alten Bekannten zu sagen, mit so viel schlechtem Karma voll stopfen?
Ich denke, es ist für mich an der Zeit, mein Blog wieder mehr als mein Blog zu sehen. Über das zu schreiben, was mich bewegt. Was mir gefällt. Was mir auffällt. Auch gerne, was mir missfällt. Nur eben nicht ausschließlich. Mein Weblog existiert bereits so lange, da gibt es keinerlei Grund, auf irgendwen Rücksicht zu nehmen. Ich kann, darf und sollte schreiben, wonach mir ist. Und wann mir ist.
Sollte das dann gelesen werden, dann ist das gut. Und wenn nicht, dann ist auch das gut.
Wie damals, als ich anfing...
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Sonntag, 07.11.2010
Kaum schreibt man mal 2-3 Jahre weniger, schon hauen die Leser ab... untreues Volk!
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Montag, 18.10.2010
Ist das eigentlich eine Pflicht, daß man inzwischen an Halloween irgendwas supertolles und ultra-lustiges unternehmen und sich zwingend ganz gepflegt einen abfeiern muss?
Falls ja, weshalb ist das so?
Noch vor einigen Jahren kannte im alten Europa noch kein Mensch dieses seltsame und mysteriöse Helloween. Außer vielleicht von solchen seltsamen US-amerikanischen Filmen, in denen die Kids alberne Kostüme und Berge an Süßigkeiten mit sich herum trugen und auch an jeder Haustüre einforderten. Aber solche Filme waren ja nie echt. Nie.
Und dieses überlegene alte Europa verkauft inzwischen schon seit Wochen (lange vor den Aldi-Dominosteinen) genau diese "lustigen" US-amerikanischen Filmkostüme in allen erdenklichen Größen. Von jung bis alt werden diese dann im Supermarkt anprobiert und mit den 1,5k Euro teuren Smartphones lichtet man sich lustigerweise fasziniert mit einem Hexenhut und einer roten Perücke "verkleidet" zwischen Kartoffeln und Hundefutter gegenseitig ab.
Anschließend nervt man dann jeden Tag jeden möglichen sozialen und unsozialen Kontakt damit, daß man sich am 31. Oktober (also in der Nacht vor Allerheiligen) sowas von einen einschütten will und auch wird. Das macht man heute nämlich so. Genießen ist out, man schüttet sich einen rein. Flatrate. Pay-once, drink eveything. Egal ob mit Freunden oder mit Unbekannten. Hauptsache mal gesoffen.
Ist es nicht schön, daß wir im alten Europa so herrlich weltoffen sind?
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Samstag, 28.08.2010
Manchmal gibt es Beobachtungen. Aus den Beobachtungen werden manchmal Vermutungen. Und wenn sich dann mal ausnahmsweise die Chance ergibt, die Vermutungen mit anderen Menschen auszutauschen, dann kann es Gerüchte geben.
Manchmal ist an diesen hart erarbeiteten Gerüchten sogar was dran. Manchmal aber auch nicht.
So richtig gut wird's meist dann, wenn mehrere Menschen die gleichen Beobachtungen gemacht haben und ähnliche Schlüsse daraus gezogen haben, was sich oft im Gespräch herausstellt.
Ach, wie ich solche Gerüchte liebe...
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Donnerstag, 19.08.2010
Wenn ich jemals eine Zeitmaschine haben würde/werde, dann nutze ich sie nicht, um unendlich viele Reichtümer anzuhäufen (okay, das vielleicht auch, aber nicht hauptsächlich). Sondern ich werde und würde mir dann selbst, mit dem Wissen von heute, mal gehörig Bescheid stoßen.
Es ist einfach eine Tatsache: man wird meistens mit fortschreitendem Alter nicht dümmer. Zumindest nicht bis zu einem gewissen Alter, welches ich heute bei ca. 55-60 Jahren einschätzen würde (natürlich wird das DANN entsprechend geändert
). Dementsprechend muss auch eine gewissen Grundintelligenz vorhanden sein, auf der man aufbauen kann. Ansonsten hilft alles nix.
Wenn ich also eine Zeitmaschine hätte, würde ich z.B. in's Jahr 1985 zurück reisen und mir selbst mal sagen, wie was funktioniert (gerade mit den Frauen und mit dem Geld/Beruf). Wenn ich nur daran denke, was ich mich früher nicht getraut habe, kann ich nur drüber lachen. Lächerlich!
Die Mädels damals, und vermutlich auch (oder gerade) heute, sind nicht sooo weit von den männlichen Gleichaltrigen entfernt. Ähnliche Ziele und Prioritäten. Aber wusste man das damals? - Sicher nicht!
Irgendwie schade...
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Sonntag, 15.08.2010
Wochenende und es fühlt sich sogar irgendwie danach an. Auch mal wieder eine interessante Erfahrung! 
Jetzt noch schön schöne Musik hören und Entspannung, dann wäre das auch so, wie ich mir das wünschen würde...
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