www gehört zum WWW
Nur mal so als Anmerkung: das www vor dem pepilog.de bleibt!
Und zwar nicht aus Tradition oder Sentimentalität, sondern aus purer Absicht.
Für mich ist es nämlich alles andere als "deprecated". Es gehört zur URL und wird deswegen nicht weggelassen.
Aber das dürfte vermutlich ja eh keinen interessieren...
30.01.2004 · am Aufwachen · Intern
25 Kommentare
 scrat schrieb am 30.01.2004 um 08:16 Uhr:
hast recht...aber bei mir kommt man auch ohne hin 
Pepino schrieb am 30.01.2004 um 08:24 Uhr:
hier ja auch... nur daß es jetzt immer dabei ist, auch wenn man es nicht eingegeben hat.
Georg Bauer schrieb am 30.01.2004 um 12:36 Uhr:
Hmm. Also ich fands eigentlich immer überflüssig. Sowas wie weisser Schimmel. Wenn http:// davor ist, ists ein Webserver, das muss man nicht noch im Namen mit angeben 
Moe schrieb am 30.01.2004 um 13:34 Uhr:
hmm gibt es auch einen grund für diese position? bin neugierig 
Pepino schrieb am 30.01.2004 um 13:50 Uhr:
Für mich ist das "www." sowas wie die Root-Adresse einer Website. Schließlich kann es ja auch noch andere Subdomainen geben. Ohne wäre es für mein Empfinden nicht komplett.
Es ist einfach eindeutig, auch wenn durch das Weglassen der gleiche Standard-Fall eintritt. Es ist IMHO präziser, wenn das "www." dabei steht. Ich gebe lieber die gewünschten Daten ein, als daß ich evtl. durch ein Weglassen auf Default-Einstellungen treffe, die ich nicht mag.
BTW: oft wird ja das "http://" weggelassen, dann muß das "www." IMHO sogar dabei stehen.
 Stefan schrieb am 30.01.2004 um 14:49 Uhr:
> BTW: oft wird ja das "http://" weggelassen, dann muß das "www." IMHO sogar dabei stehen.
Wieso muß? Es geht auch ohne, weil der Browser das macht. Nagut, wenn man mit Lynx oder Mosaic unterwegs ist vielleicht nicht, aber mein Feuervogel stört sich nicht an pepilog.de als URI.
Moe schrieb am 30.01.2004 um 16:04 Uhr:
ich nehme an, pepi will darauf hinaus dass es sich ja auch um ein anderes protokoll als http handeln könnte. meist ist der bezug aufs www aber offensichtlich, wenn ein domain-name angegeben wird.
 Martin schrieb am 30.01.2004 um 19:50 Uhr:
@Pepino
Dann solltest du mal alle Aufrufe ohne www. mit 301 umleiten 
Und deinen Regexp für die Links mal überprüfen 
 Patrick schrieb am 31.01.2004 um 21:16 Uhr:
@pepino: bei mir kommst du auch hin, wenn du im browser nur schreibblogade.de eintippst. www ist nun mal ein relikt aus zeiten, als eine domain nur eine webseite hatte und einen mailserver und einen ftp-server und ...
Pepino schrieb am 01.02.2004 um 14:34 Uhr:
@Martin: 301? ... gibbes doch... oder was meinst Du?
Und was meinst Du mit den RegEx?
Ulf Rompe schrieb am 01.02.2004 um 23:47 Uhr:
Also, wenn ich hier einmal ein wenig klugscheißen darf: Ob nun HTTP oder ein anderes Protokoll gesprochen wird, darauf hat der Rechnername keinen Einfluss, sondern der Port, und der ist für HTTP immer die 80. Wenn nichts anderes spezifiziert wird, macht das jder normale Browser so, auch lynx. Viele Browser haben lediglich eine Erkennung für Adressen, die mit "ftp." anfangen, und nehmen dort eben FTP auf Port 21.
Was aber viel entscheidender ist: Eine URL sollte in alter Tradition eingentlich aus Protokoll, Rechnername und Domain bestehen. Das Protokoll wird bekanntlich vom Browser ergänzt, falls nicht vorhanden, die Domain ist hier pepilog.de, und der Rechnername ist ganz einfach "www".
Früher war das nämlich so, dass man für jeden Dienst einen eigenen Rechner hingestellt hat innerhalb seiner Domain. Naja, oft hat ein Rechner auch mehrere Aufgaben übernommen, aber der hat dann eben auf unterschiedliche Namen gehört. So kann man einen einzelnen Dienst schnell mal von einem auf einen anderen Rechner umziehen lassen.
Da sich in unserer neumodischen Zeit das WWW zur Killerapplikation des Internet entwickelt hat, man also kaum mehr davon ausgehen muss, dass jemand etwas anderes als einen WWW-Server erreichen möchte, und die heutigen User allesamt verwöhnte Faulpelze sind, die keine kompletten Rechnernamen mehr eintippen wollen, kam man dann irgendwann auf die Idee, dass man ja auch für Domains einen A-Record oder wenigstens einen kanonischen Namen in der jeweiligen DNS-Zone eintragen kann. Und seitdem kann man Webserver auch einfach ohne Hostnamen ansprechen, mit Ausnahme zweier Kategorien: Die Server mit den Old-School-Admins, die so einen technisch gesehen unlogischen Blödsinn nicht unterstützen wollen, und die mit den New-School-Admins, die ihr Handwerk nicht verstehen und die gar nicht begreifen, wie DNS eigentlich funktioniert. 
 Rabica schrieb am 02.02.2004 um 09:35 Uhr:
> Eine URL sollte in alter Tradition eingentlich aus Protokoll, Rechnername und Domain bestehen.
Rechnername != Domainname
Ein Unternehmen wird immer mehrere Server für mail, web betreiben, u.a. wegen Ausfallsicherheit, Einsatz verschiedener Betriebssysteme, .... Hier wird ein Nameserver die Verteilung verschiedener Dienste + Server vornehmen (mail, http,...)
Bei Privatleuten kann alles (diverse Dienste) auf einem Server liegen und eine Unterscheidung nur per Port erfolgen.
Dann wird es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Server geben:
1) mit www, Sites mit höherem Traffic und bei Unternehmen
2) ohne www-Präfix, Sites von Privatleuten und bei billigen Hostingangeboten
Moe schrieb am 02.02.2004 um 11:27 Uhr:
lol
www. also als gütesiegel, Rabica?
kiesow schrieb am 02.02.2004 um 15:03 Uhr:
@ulf: das HTTP _immer_ gleichzeitig auch port 80 bedeutet, wäre mir aber ziemlich neu.
Pepino schrieb am 02.02.2004 um 15:20 Uhr:
@kiesow: er meinte doch, wenn keine Ports angegeben sind, daß dann die Browser Port 80 als Standard-Einstellung haben.
Klaro kann man via HTTP auch andere Ports benutzen. Diese müssen dann aber explizit angegeben werden.
 Martin schrieb am 02.02.2004 um 15:54 Uhr:
Wir merken uns:
kalsey.com ist ein Privatmann mit wenig Traffic und billigem Hosting
Mal im Ernst, ein Hostname kann doch auch zu verschiedenen IPs aufgelöst werden ?
google.de löst beispielsweise zu folgenden IPs auf: 216.239.59.104, 216.239.39.104 und 216.239.57.104. Toll gelle 
schlind schrieb am 02.02.2004 um 16:03 Uhr:
erstmal
... also ich denke, "www" kann schon sein, muss es aber nicht... sgab auch schon sowas wie "w3" oder "httpd" oder eben nix vornedran zu sehen... alles irgendwie wertvoll, oder? Richtig toll finde ich letztlich, dass es dem Webmeister selbst überlassen bleibt, wie er das handhabt... wenn Pepino hier philosophisch begründet das "www" vorn vorgibt und es technisch konsistent implementiert ist das mehr löblich als dass man es kritisch hinterfragen sollte. Und das sag ich, obwohl ich zu jenen gehöre, die lieber ohne "www" rumgurken, warum? Keine Ahnung...
Ulf Rompe schrieb am 02.02.2004 um 16:26 Uhr:
@Martin: Klar kann ein Hostname auch auf verschiedene Adressen auflösbar sein, aber nicht protokollabhängig (da müsste dann ein Forwarder herhalten). Was Google da macht, ist reine Lastverteilung. Sobald es um andere Protokolle geht, benutzt auch Google unterscheidbare Hostnamen, bei Mail z.B. smtp[1-3].google.com.
@kiesow: Jaja, solche Bemerkungen muß ich wohl einstecken, wenn ich schon das große Klugscheißen anfange. Allerdings hättest Du korrekterweise auch ergänzen können, dass eine URL somit natürlich aus Protokoll, Host, Domain, optional Port, und natürlich dem Pfad oder anderen protokollrelevanten Parametern bestehen sollte.
Interessant in diesem Zusammenhang ist natürlich, dass es mittlerweile auch TLDs mit A- und MX-Records gibt. Das ergibt verdammt kurze URLs und ziemlich coole Mailadressen.
Als interessanteste Schlussfolgerung aus diesem Thread ziehe ich aber, dass auch Google von Privatleuten auf nur einem Rechner bei einem Billighoster betrieben wird. Und die sind einfach nicht zu slashdotten. Ich glaube, sobald ich herausgefunden habe, welcher Hoster das ist, wechsle ich auch dorthin! 
 Rabica schrieb am 03.02.2004 um 10:28 Uhr:
eigentlich hätte ich gedacht, daß Nameserver www.google.de und google.de gleich auflösen würden, ist aber nicht der Fall:
google.de, s.o.
- www.google.de: Name: www.google.akadns.net; Addresses: 216.239.41.104, 216.239.41.99
@Ulf Rompe
google.de ist ist ja nicht bei einem billighoster wegen www
@Martin: verschiedene IPs hatte ich ja zuvor angesprochen bei 'Verteilung durch Nameserver'
eigentlich machte ich eine Trennung in zwei Klassen wegen Traffic ...
Die mit einem single-Server (mail, http,...) mit Trennung über Ports sind nur Privatleute.
Ulf Rompe schrieb am 03.02.2004 um 12:13 Uhr:
@rabica: Übrigens habe ich schon mehrere nicht ganz kleine Serverfarmen gesehen, die nach außen nur über eine einzige IP erreichbar waren. Der primäre Rechner dort tut nichts anderes, als protokollabhängig zu diversen Servern innerhalb einer DMZ weiterzuleiten. Diese Art des Setups hat weniger mit Sicherheit als mit High Availability zu tun. Der primäre Rechner muss natürlich auf irgendeine Weise redundant sein, aber alles dahinter kann in beliebiger Manier rangiert werden, ohne dass dies nach außen von Bedeutung wäre. Auch Lastverteilung ist mit diesem Verfahren sinnvoller zu realisieren als einfach nur über den Nameserver, da der primäre Rechner auf die Erreichbarkeit der diversen Server und ihre akute Auslastung Rücksicht nehmen kann.
Nun müssen Betreiber derartiger Systeme offenbar befürchten, als Privatleute klassifiziert zu werden. Vermutlich wird auch das Finanzamt ihnen umgehend das Gewerbe aberkennen. 
Pepino schrieb am 03.02.2004 um 12:18 Uhr:

 Martin schrieb am 03.02.2004 um 18:45 Uhr:

 Rabica schrieb am 04.02.2004 um 12:25 Uhr:
@Ulf
da bei Finanzamt eher Bedarf an Finanmittel besteht, werden Firmen wohl nicht ihr Gewerbe entzogen bekommen ..
eher müssen Privatleute mit 2 Server (bzw. 2 IP-Adressen) befürchten, ein Gewerbe anmelden zu müssen ... 
 Martin schrieb am 21.02.2004 um 21:19 Uhr:
Ohne das www. gehört man gar nicht zum World Wide Web
> Es antwortet LG Duisburg, Urteil vom 2.12.1999 - 8 O 219/99, rechtskräftig, MMR 2000, 168 (169):
Internet-Adressen innerhalb des (..) World Wide Web beginnen stets mit der Buchstabenfolge "http://www".
( www.daufaq.de)
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