Mit Gorodki zur Kulturhauptstadt?
Da bin ich ja mal echt gespannt, wann ich die ersten Gorodki-Spieler im SchloGa sehen werde. Oder wann die ersten Kurse an der Uni oder VHS angeboten werden...
Der KSC kämpft gegen den Abstieg, Vorzeigeboxer Sven Ottke will nicht mehr und ansonsten sieht es auch nicht allzu rosig aus für die Sportstadt Karlsruhe. Da trifft es sich nur allzu gut, dass ein als Integrationsprojekt für Spätaussiedler angedachtes Projekt zu einer Nationalmannschaft heranwächst. Dabei wussten anfangs nicht einmal die Verantwortlichen, wie sie eine beinahe vergessene Sportart namens "Gorodki" zu neuem Leben erwecken sollen...
Aber was ist Gorodki überhaupt? Es geht um kleine Holzzylinder, nach denen das Spiel auch benannt ist. Sie werden in verschiedenen Figuren an den Rand einer quadratischen Fläche gestellt und müssen aus einiger Distanz mit einem fünf Kilogramm schweren Stock allesamt aus dem Feld geschossen werden. Dafür stehen den Spielern mehrere Versuche zur Verfügung. Bis vor 30 Jahren war dies die zweitbeliebteste Sportart in der Sowjetunion und Edwin Feser - Trainer und Initiator - hat die Sportart nicht nur nach Deutschland gebracht, sondern sie auch "revolutioniert". Holz bekomme zu schnell Dellen bei den Aufschlägen und bei dem Gewicht des Stocks sei das Verletzungsrisiko zu hoch, erklärt Feser.
[via: ka-news.de]
26.04.2004 · nachmittags · Sonstiges
Kommentar hinzufügen
Thematisch dazu passend:
- Projekt 80 (3 Kommentare)
- WLAN im englischen Garten (5 Kommentare)
- kompetent? (2 Kommentare)
- Projekt Deutscher Wortschatz (2 Kommentare)
- Ehre wem Ehre gebührt! (1 Kommentar)