Lange Artikel wo speichern?
Ich schreibe ja meist (also quasi immer) einfach so in die Tastatur rein. Kein Konzept, keine Vorbereitung, kein Anfangen und später weiterschreiben, keine Rechtschreibkorrektur. Würde mich mal interessieren (auch im Hinblick auf meinen geplanten Anti-Spam-Artikel), ob das andere Blogger ähnlich handhaben? Und falls ihr Stück für Stück notiert (z.B. im Zug oder auch bei langen Artikeln daheim), worin notiert ihr den Text? In der Textverarbeitung, in der Weblogsoftware, in einem Wiki, oder wo? Mein aktueller Ansatz wäre ein privates Wiki, welches u.a. solche Texte temporär beherbergen könnte...
03.03.2008 · spät nachts · Weblogs
22 Kommentare
Bronski schrieb am 03.03.2008 um 07:21 Uhr:
Das halte ich üblicherweise genaus, ich schreibe einfach so in die Eingabemaske im Browser hinein. Von Offline-Blogeditoren bin ich mittlerweile abgekommen, da diese meistens doch irgendetwas anders machen, als ich das mag. Wenn es doch mal etwas längeres werden soll, benutze ich einfach einen Texteditor zum sichern.
Ulf schrieb am 03.03.2008 um 08:33 Uhr:
Mal Notepad, mal Textverarbeitung, mal Schmierzettel (falls kein PC zur Hand). Oder ich mache es direkt im Blog und speicher immer wieder als Entwurf.
Boris schrieb am 03.03.2008 um 10:19 Uhr:
Ich schreibe direkt im Blog (Code, nicht WYSInotWYG) und nutze die Zwischenspeichern- oder Speichern-Funktion. Manche Artikel schreibe ich dann auch mal über zwei oder drei Tage hinweg.
Für die Rechtschreibkontrolle nutze ich die entsprechende Firefox-Funktion für Eingabefelder.
Einen wirklich komplexen und umfangreichen Artikel, der womöglich immer mal wieder struktureller Überarbeitungen bedarf, bis er endlich fertig ist, würde ich in OpenOffice schreiben, mit Links ausstatten und am Ende in die WP-Textarea kopieren.
 Prospero schrieb am 03.03.2008 um 11:06 Uhr:
Schreibe auch meistens direkt ins Editor-Feld. Ab und an mal mit Blogdesk wegen Bildern oder ähnlichem, aber ansonsten...
Ad Astra
Pepino schrieb am 03.03.2008 um 20:48 Uhr:
Ich seh' schon: ich bin kein Exot in dieser Hinsicht 
 Marc schrieb am 04.03.2008 um 22:01 Uhr:
Wenn du die Überschriften vor dem eigentlichen Beitrag schreibst, hast du schon mal eine Struktur. An dieser kannst du dich dann entlang hangeln.
Pepino schrieb am 05.03.2008 um 00:49 Uhr:
ähhh, danke.
Mich hatte eigentlich die technische Seite, sprich die Software, interessiert. Aber gut, daß außer mir noch andere auch mit den Überschriften beginnen. 
 Marc schrieb am 05.03.2008 um 17:18 Uhr:
Upps, schau an ...
Naja, ich verrate auch dies: Im Editor als Entwurf gespeichert. Man kann sich dann auch spontan entscheiden, einen mehrteiligen Beitrag daraus zu machen 
Pepino schrieb am 05.03.2008 um 17:21 Uhr:
In welchem Editor?
"Editor" ist ein relativ weit gefasster Begriff...
 Marc schrieb am 05.03.2008 um 19:07 Uhr:
Im Editor des Publishing Systems. Also Wordpress o.ä. meine ich ...
Matthias schrieb am 06.03.2008 um 01:42 Uhr:
Also ich speichere Beiträge im Publishing-System bisweilen auch gerne als Entwurf ab.
Pepino schrieb am 06.03.2008 um 12:18 Uhr:
Da ich sowas ja nicht habe: gammeln da dann zig halbfertige Beiträge herum und schimmeln vor sich hin?
Matthias schrieb am 06.03.2008 um 16:03 Uhr:
Einer ja (g) - sonst normalerweise aber eher nicht 
 Marc schrieb am 06.03.2008 um 21:56 Uhr:
Macht es denn einen Unterschied, ob halbfertige Beiträge als Textdokument, Entwurf im CMS oder Gedanke im Kopf herumspuken?
strudel schrieb am 06.03.2008 um 23:11 Uhr:
Also ich hacke den Text für gewöhnlich auch gleich ins Eingabefeld der Blogsoftware (ohne WYSIWYG). Das auch meist am Stück - daher sind die Beiträge für gewöhnlich auch nicht allzu lang.
Aber für richtig lange Beiträge hatte ich mal ein Wiki, bin davon aber wieder abgekommen und habe mich auf google-Docs verlagert, oder auf writer.bighugelabs.com welches auch erfreulich unkompliziert funktioniert.
Pepino schrieb am 07.03.2008 um 00:23 Uhr:
@Marc: nö, eigentlich nicht. Ich war nur neugierig, ob ich was an meinem Stil verbessern könnte (und falls ja, was?).
Das Problem bei mir ist meist: ich habe unterwegs die besten Ideen für Blog-Posts, aber bis ich dann irgendwo an einen Rechner komme, sind die Gedanken wieder hinweg... 
 Martin schrieb am 07.03.2008 um 16:02 Uhr:
Für die Idee zwischendurch muss die Sprachaufnahmefunktion meines Handys herhalten  Wobei ich unterwegs aber aus Diskretionsgründen vielleicht eher zu einem textbasierten Medium greifen würde.
Pepino schrieb am 07.03.2008 um 16:06 Uhr:
Und schon wären wir bei der Anschaffung eines eeePC ... lesen hier zufällig Sponsoren mit, die mir das Teil spendieren wollen? 
 Martin schrieb am 07.03.2008 um 16:27 Uhr:
Eee PC? Ich dachte eher an einen kleinen Notizblock, mit Stift, ohne Akku, günstig, klein, leicht und faltbar.
 Martin schrieb am 07.03.2008 um 16:30 Uhr:
Also, zur Not nehme ich auch das Handy und tippe es da ein, aber da ich darauf recht langsam tippe, geht mir das ziemlich schnell auf die Nerven. Kurznachrichten schreibe ich auch fast ausschließlich am PC.
 Steve schrieb am 08.03.2008 um 14:14 Uhr:
Ich schreibe auch meist längere Artikel, aber ich mache kein schriftliches Konzept. Ich habe die Idee und den Grundaufbau im Kopf und setze mich dann einfach an den PC und schreibe. Dann speicher ich den Artikel (in der Blogsoftware, bei mir bis jetzt noch Wordpress  ) und schlaf ne Nacht drüber. Am nächsten Tag les ich den Artikel nochmal und mach meistens noch ein paar Änderungen / Ergänzungen und veröffentliche dann.
Wenn ich gerade viele Ideen auf einmal habe, schreib ich so ein paar Sätze in Wordpress rein, speicher den Artikel und wenn ich dann irgendwann mal gerade keine neue Ideen habe, greife ich auf den gespeicherten Artikel zurück und vervollständige ihn.
Da ich jeden Tag Zugriff aufs Internet habe, ist diese Art der Lösung für mich völlig ausreichend.
Habt ihr so viel im Kopf, dass ihr euch nicht ein paar Schreibideen im Kopf behalten könnt und alles sofort notieren müsst? 
Pepino schrieb am 09.03.2008 um 01:43 Uhr:
@Steve: um ehrlich zu sein: ja!
Außerdem kann es bei manchen Themen auch so sein, daß man entweder zuerst die Idee hat und noch was dazu machen muss (recherchieren, programmieren, etc.) oder es könnte auch mal ein ausführliches Thema werden, welches man gut aufbereiten möchte.
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