Hallo?
Gibt es irgendwen, der hier oder in anderen Weblogs die benutzten Kategorien nutzt oder überhaupt bemerkt?
Mir ist gerade aufgefallen, daß ich diese "Zusatzinformation" (sofern es denn eine ist) annähernd überhaupt nicht brauche. Geht es dabei nur mir so oder braucht das sonst auch kein Mensch?
Oder ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, ob man verschiedene Themen stärker voneinander abgrenzen sollte?
Vielleicht für jede Kategorie einen eigenen RSS-Feed, jede Kategorie eigenständig an die verschiedenen Dienste pingen lassen, keine globale Übersicht mehr über alle Themen-Bereiche?
Was mich betrifft, habe ich die Kategorien vor einiger Zeit bereits aus meinem Weblog verbannt (flashback.gantenbein.ws), da es mir ähnlich erging, wie Dir - ich sah keinen Sinn dahinter. Was also mein Surf- (oder Weblog-) Verhalten betrifft, mache ich eigentlich nirgends Gebrauch von den Kategorien.
Tja, ich nutze schon seit einem Jahr keine Kategorien mehr und bisher hat sich niemand beschwerd
Wobei ich seit meinem "Relaunch" meinen Beiträgen wieder Kategorien zuordne (einmal intern und einmal für blogg.de), die aber meinen Besuchern vorenthalte. Ich persönlich finde ja, man sollte nur die nötigsten Infos unter einem Beitrag verlinken (das sind bei mir Kommentare, Karma (na gut, nötig?) und bei eingeloggten Usern die Möglichkeit den Beitrag in die Leseliste zu nehmen). Alles andere wie "Permalink", "Trackback", "Pingback" und Co. stört meines Erachtens auf der Startseite nur.
Kategorien müssen ja nicht unter einem Beitrag stehen, die reichen doch auch in einem der Sidebar-Kästen oder sogar auf einer eigenen Seite ...
ich lass weiterhin die kategorien vor dem titel stehen, da kann man auf einen blick sehen, ob einen der beitrag interessieren könnte oder halt eher nicht. so als service an meine armen, geplagten, leidensfähigen leser.
ich finde das auch bei anderen blogs praktisch. weniger bei denen, die nur alle paar tage was bloggen, sondern bei denen, wo jeden tag mehrere einträge zu finden sind. der titel alleine sagt oft nicht so gut aus, um was es wirklich geht, aber zusammen mit einer kategorie kann man sich doch recht gut entscheiden, aber man nun überfliegt, querliest, langsam liest oder gar nicht liest.
extra für die kategorien einzelne feeds anzubieten halte ich nicht für sinnvoll. außer vielleicht bei multiuser-blogs, in denen täglich echt viele beiträge geschrieben werden.
Ich lehne Rubriken nicht kategorisch ab!
Es ist doch nur fair wenn ein Schreiber durch die Beigabe einer Rubrik den zusätzlichen Hinweis gibt, worum es in seinem Geschreibsel überhaupt geht... ok wie effektiv das dann im Einzelfall ist bleibt ma aussen vor
fab schrieb am 03.09.2003 um 13:12 Uhr:
ich habe erst vor ein paar tagen die kategorien wieder in mein blog integriert. allerdings nicht so sehr um meinen lesern eine einordnung der beiträge zu bieten, sondern vorallem um mein "Gipfelbuch" incl. fotos leicht erreichbar für mich selber zu machen. jetzt kann ich in der kategorie outdoor nachschauen und seh wann ich wo oben war, incl. links auf meine fotos.
einen eigenen feed für jede kategorie halte ich aber auch für überflüssig
Bei mir steht die Kategorie als Randnotiz klein über dem Eintrag. Manches Mal ergibt sich erst durch Wissen der Kategorie der Sinn des Eintrages.
Martin schrieb am 03.09.2003 um 15:20 Uhr:
Ich finde es so gut wie es ist. Ich stöbere gerne mal in einzelnen Kategorien, um schneller an potentiell mein Interessengebiet abdeckende Einträge zu kommen. Fänd' ich schade wenn die wegfallen
Kategorien nutze ich mit Vorliebe auf Blogs, die ich nich regelmäßig lese. Wenn ich über eine Suchmaschine irgendwo etwas interessantes lese, dann wühle ich micht dort auch gerne ein wenig in die VFergangenheit, und genau dabei ist ein Kategoriensystem genauso willkommen wie eine Volltextsuche.
Wenn man so etwas schon hat, sollte man es - meine ich - auch anbieten. Die Kunst ist eben, möglichst viel Freiheit bei der Bedienung so unterzubringen, dass die Usability nicht leidet. An genau diesem Vorsatz scheitern in aller Regelmäßigkeit die GUI-Designer.
ich finde kategorien wichtig, aber ich bin da wegen blogg.de etwas voreingenommen. durch kategorien können artikel viel besser gefunden werden. am besten wäre es natürlich, du würdest die entsprechende blogg.de kategorie nach dem posten trackbacken.
Ich finde Kategorien sehr nützlich, wenn die Blogs sehr viele unterschiedliche Inhalte haben. In meinem Blog findet sich als großer Block das Thema Stricken, das sehr viele interessiert, sehr viele aber auch nicht. Mit Hilfe der Kategorie kann ich das aussortieren. Genauso könnte ich es mit meinen Buch-Rezensionen machen, die ich unter "Bücher" zusammenfasse. Will jemand etwas "Familiäres" wissen, clickt er darauf, etc. etc. - Mein Ziel ist es, alles so zu sortieren wie in einer Zeitschrift ? la Spiegel, bestimmten Themenbereichen, die nicht zu verwandt miteinander sind.
Und genau DAS ist imho das Problem der meisten Blogger, die vornehmlich Internet"zeugs" schreiben - die Themen sind sich so ähnlich, dass man eigentlich nicht in Kategorien einteilen kann. Webzeugs - Weblogs- php - alles ziemlich verwandt... Während in meinem "Tagebuch" die Themen Stricken und Bücher schon recht gut zu unterscheiden sind. Strickbücher kann ich ja notfalls in zwei Kategorien einordnen
Für die Zukunft habe ich mir sogar vorgestellt, die Kategorien noch viel intensiver zu nutzen, um ggf. Einträge zu schreiben, die ich ganz nur einem bestimmten Leserkreis zuordnen kann (Familiäres) oder die ich gleich in eine bestimmte Ecke meiner HP stecke (Redensarten, Maler etc.) - mal schauen.
Dass ich Bücher, Familie und Stricken als Beispiele genommen habe, heißt übrigens nicht, liebe Techblogger, dass ich... ach, eh sinnlos
Manchmal - so auch bei mir - hat eine Kategorsierung auch ihren Sinn. Wenn "Fun" druntersteht soll sich bitte keiner ernsthaft mit der Aussage auseinander setzen. Dann war das auch nur so dahergesagt und mir ist die weitere Diskussion scheisegal. Oft ist das auch nur via Copy and Paste entstanden und ich bin der falsche Ansprechpartner.
Langer Rede kurzer Sinn: Die Rubriken haben schon was für sich.