ICQ darf alles!
Bei den vom Betreiber ICQ Inc. zum 7. Juni 2000 festgelegten Nutzungsregeln tritt der Benutzer jegliche Eigentumsrechte an den beim ICQ-Service eingegebenen Daten ab. Der Benutzer stimmt durch Nutzung von ICQ zu, dass der Betreiber die Nachrichten lesen und in einer Art und Weise weiterverwenden darf, die ICQ Inc. angemessen erscheint.
Im Original: "You agree that by posting any material or information anywhere on the ICQ Services and Information you surrender your copyright and any other proprietary right in the posted material or information. You further agree that ICQ Inc. is entitled to use at its own discretion any of the posted material or information in any manner it deems fit, including, but not limited to, publishing the material or distributing it." [via: Wikipedia]
Das heißt also, die ICQ-Betreiberfirma "ICQ Inc." darf mit jedem über ihr System geschickten Buchstaben und sonstigen Daten tun, was auch immer sie für richtig hält!
Wie kommt es eigentlich, daß dies bisher noch niemandem aufgefallen zu sein scheint? Oder wie sonst ist es zu erklären, daß dies einfach so akzeptiert wird?
Ich denke, es ist wirklich an der Zeit, die GPG-Plugins zu installieren...
10.05.2006 · am frühen Abend · Kopfschüttel
10 Kommentare
kiesow schrieb am 10.05.2006 um 21:22 Uhr:
wenn ich also dummerweise über ICQ einen selbstgeschrieben roman an jemanden verschicke, dann kann AOL - denn denen gehört ICQ mittlerweile - damit machen, was sie wollen? zumindest ist das doch deren sichtweise, oder sehe ich das jetzt falsch?
dürfte rechtlich nicht haltbar sein
jot*be schrieb am 11.05.2006 um 09:37 Uhr:
Darüber hatte ich vor einger Zeit mal im Kontext gebloggt. Gibt eine einfache Lösung. Jabber/mabber und möglichst SSL/TLS aktivieren und OTR/GPG verwenden - sonst kann nämlich jeder mit ein wenig Ahnung die Nachrichten abfangen - was somit auch nicht viel besser wäre, als ICQ

Müsste meine Suche mal bemühen, um den Artikel zu finden ...

golem schrieb am 11.05.2006 um 14:32 Uhr:
Die GnuPG-Plugins sind leider alle sehr unhandlich, deshalb ist definitiv Jabber die bessere Alternative, auch weil es freie Software ist.
mehr dazu auf
www.abiwiki.de
kiesow schrieb am 17.05.2006 um 19:25 Uhr:
jabber mag zwar toll sein, aber was hilft einem die verschlüsselung, wenn auf der anderen seite niemand jabber benutzt?
hans peter nutzt MSN, weil es bei seinem windows gleich dabei war.
bärbel schmidt nutzt MSN, weil man bunte bilderchen verschicken kann und eigene smileys definieren kann.
claus meier nutzt AIM, weil er den schon immer hatte und irgendein feature geil findet.
anne müller nutzt ICQ, weil sie das "oh oh" so gerne mag und die oberfläche toll findet.
wenn ich mit den vier leuten kommunizieren will, muss ich auf verschlüsselung verzichten. den leuten kann man x mal erklären, weshalb verschlüsselung toll wäre, aber für sie hat es einfach keinen nutzen. vor allem aber müssten sie ihren client wechseln und da hat kaum jemand lust zu.
ist schon schwer genug leute zum wechsel auf miranda zu bewegen, und das kann man wenigstens mit diversen plugins noch richtig hübsch und im notfall blinkend bunt machen. die jabber-clients hingegen sind einfach nur hässlich, IMO natürlich.
dazu kommt dann noch, das das GnuPG-plugin von miranda irgendeinen bug hat und deshalb nicht mit anderen GnuPG-verschlüsselungen kompatibel ist.

Gast schrieb am 02.06.2006 um 11:51 Uhr:
Um ICQ und MSN und andere Protokolle zu verschlüsseln, kann man
SimpLite benutzen.
Das ist Freeware und arbeitet im Hintergrund. Der Empfänger muss das auch installiert haben. Das Teil ist echt gut.

Martin schrieb am 02.06.2006 um 12:08 Uhr:
Bei Jabber kann man auch OpenPGP nehmen, Unterstützung dafür ist in vielen Clients integriert.

MyHugole schrieb am 10.08.2006 um 10:38 Uhr:
Tja, SimpLite ist gut.
Nur ist es mir bisher nicht gelungen mit Miranda bei Verwendung vom ICQ-Plugin Dateien zu senden und zu empfangen.
Weiss jemand was genau enzustellen ist ?
MyHugole

anonym schrieb am 04.08.2007 um 00:06 Uhr:
kann man gespräche von icq in besonderen fällen anfordern also ich meine nehmen wir mal das beispiel einer vergewaltigung und vorher hat das opfer sich mit dem täter über icq unterhalten jetzt nachdem die tat begangen wurde geht das ganze "geklage" los und dann wird ein einfach ausgedruckter text vom täter als beweiss aufgeführt der die situation ganzanders dastellt nun wärs ja schlecht wenn man das gleiche auch macht da es ja auch selbst geschrieben sein könnte also muss der org text her meine frage : darf icq den raus geben???????

kibab schrieb am 16.06.2009 um 18:47 Uhr:
hallo meine tochter ist 10 njahre alt und will unbedingt icq haben darf ich ihr das erlauben und ab wann darf man sich bie icq anmelden ??

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