don't cut your address
Warum glauben denn manche Webseiten-Ersteller, sie könnten die Mail-Adressen, die auf der Seite veröffentlicht werden, dadurch schützen, daß sie diese verunstalten?
2 Beispiel:
irgendwas at domaine dot de
irgendwas (@) domaine (.) de
- Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Mail-Sammel-Robots auch diese "Verstümmelungen" sehr leicht erkennen und in gültige Mail-Adressen umwandeln. Sooooo doof sind nicht einmal die Sammel-Bots, zumindest wenn der Programmierer was taugt.
- Der Mehraufwand für einen Besucher, so eine Mail-Adresse zu benutzen, ist IMHO so hoch, daß der Wille einer Mail-Verschickung schon im Keim erstickt wird.
Und gerade dazu soll doch die Mail-Adresse animieren, oder?
Es gibt IMHO nur die Möglichkeit, keine Mail-Adressen anzugeben (dafür dann eben ein Kontakt-Formular) oder die so benutzte Adresse nur für diesen Zweck einzusetzen. Alles andere ist IMHO sinnfrei.
10.07.2003 · vormittags · Webzeug
11 Kommentare
Johannes schrieb am 10.07.2003 um 14:24 Uhr:
Ist das OK so, wie's bei mir ist? Kontaktformular und für Formularunwillige "irgendwas ät Domain Punkt de"?
Pepino schrieb am 10.07.2003 um 14:43 Uhr:
@Johannes: wenn's Dir Spaß macht, dann ist das okay, aber ich finde es eher sehr lästig. Deswegen würde ich Dein Formular benutzen und nicht diese Pseudo-verstümmelte Mail-Adresse.

Josh schrieb am 11.07.2003 um 15:25 Uhr:
M@il:info@ne
tbeam.de
So geht es aber auch. Damit bleibt die Mail-Adresse benutztbar, die Spammer haben aber (noch, mal sehen wie lange) Schwierigkeiten damit.
Pepino schrieb am 11.07.2003 um 15:31 Uhr:
@Josh: gerade darum geht es mir ja: jegliche Art von Verstümmelung empfinde ich als sehr lästig... und eher kontraproduktiv... ich habe jedenfalls einen großen Widerwillen, solche Fantasie-Gebilde zu entwurschteln, nur weil ich ein Mail schreiben wollte, dann laß ich lieber die Mail bleiben...

Josh schrieb am 11.07.2003 um 15:32 Uhr:
Schon Scheisse wenn man doof ist

So sieht man das natürlich nicht !
Zeigt sich nur im Quelltext. Man muss die Mailadresse quasi "verschlüsseln". Wie das geht steht bei Dr. Web.
www.drweb.de
Pepino schrieb am 11.07.2003 um 15:37 Uhr:
@Josh: sorry, für meine harten und evtl. überheblich klingenden Worte, aber DAS ist schon seit langer Zeit
IMHO der größte Blödfug, den es gibt... das könnte mein Mail-Sammel-Spider innerhalb 5 Minuten, wenn ich denn einen hätte... und bloß weil es manche Sammelbots noch nicht können, heißt es nicht, daß es Sinn macht...

Josh schrieb am 11.07.2003 um 15:38 Uhr:
Sorry, habe mich falsch ausgedrückt. Du wandelst den normalen Text innerhalb des Links in ASCII-Code um. Somit sieht der User die Mail-Adresse und kann den Link anklicken und das Mailproramm öffnet sich wie immer, aber die Spammer haben Probleme damit dies auszulesen. Siehe wie gesagt bei Dr. Web, da steht es genau.
Pepino schrieb am 11.07.2003 um 15:42 Uhr:
ja, habe ich.... ich habe es auch verstanden, aber diese Funktion der "Dekodierung" ist sozusagen schneller in ein Mail-Einsammel-Programm eingebaut, als Du eine Mail-Adresse damit "verschlüsseln" kannst => Nutzen ist 0%

Josh schrieb am 11.07.2003 um 15:42 Uhr:
Natürlich ist dies auch nicht 100% sicher, aber besser als nichts !? Letztlich rennt man den Spammern immer ein Stück hinterher. Auch hat nicht jeder die Möglichkeit seinen Mailserver selbst zu konfigurieren, Clientseitig funzt das ja immer nur bedingt, um die Spam-Flut einzudämmen. Dies ist für Normaluser zu teuer und aufwendig.
mados schrieb am 13.07.2003 um 20:48 Uhr:
Interessant. Egal, wo man hinkommt, in allen Weblogs gibt es die mehr oder weniger selben Diskussionen. Wie einfach die u.a. auch von Dr. Web "empfohlene" Codierung umzukehren ist, habe ich hier schon versucht zu erläutern:
weblog.michaelhimsolt.de Erstaunlicherweise scheint es den Erfahrungsberichten zufolge aber tatsächlich so zu sein, dass nach wie vor kaum ein Spambot so etwas auslesen kann.

Martin schrieb am 17.08.2003 um 17:00 Uhr:
Eine interessante Möglichkeit ist, die Mailadresse nur bei POST-Requests auszugeben und natürlich ein entsprechendes Formular einzubauen.
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