Die Länge spielt keine Rolle...
..., wenn die Strippe mindestens 16 Zentimeter lang ist
... (sorry, aber das bot sich jetzt grad sehr gut an)
Ein Team von Physikern der Universität Bristol hat erforscht, weshalb sich Strippen immer verknoten. Eine Erkenntnis: Die Länge spielt keine Rolle.
Nach dem Öffnen seiner Umzugskisten hatte Jens Eggers zwei Probleme - ein praktisches und ein mathematisches. Telefon- und Computerkabel hatten sich auf dem Weg von Deutschland nach England zu einem unauflöslichen Knäuel verknotet. Der Physiker Eggers begann nicht nur sein Eigentum zu entwirren, sondern auch darüber nachzudenken, warum sich Kabel und Strippen verknoten, wenn sie nur geschüttelt werden. Ein Phänomen, wie Eggers feststellte, dessen Ursache auch seine Kollegen an der Universität Bristol nicht kannten. Mindestens 16 Zentimeter Länge nötig Eggers Team ging die Sache systematisch an. "Ich vermutete anfangs, dass sich mehr Knoten bilden, je länger das Kabel ist", sagt Eggers. Die Versuche bestätigten diese These aber nicht: Egal, ob ein Kabel 20 Zentimeter oder zwei Meter lang ist - die Knotenwahrscheinlichkeit ist immer gleich groß, wenn die Strippe wenigstens 16 Zentimeter lang ist (Physical Review E, Bd. 74, 52101, 2006)
[via: sueddeutsche.de]
Ich frage mich nur, ob es denn Sinn machen würde, wenn es wirklich nur an den beiden Enden liegt, daß man diese beiden relevanten Enden einfach zusammenbindet bzw. -steckt?
05.12.2006 · spät nachts · Sonstiges
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